Der Bergbau im Schwarzwald durch die Jahrtausende

Der Bergbau hat im Schwarzwald nicht nur eine lange Tradition, sondern seine Spuren lassen sich durch die Jahrtausende bis in die Jungsteinzeit zurückverfolgen. Im Jahr 1939 fand man am Isteiner Klotz bei Lörrach Hinweise auf den Abbau von Jaspis. Die Kelten und die Römer setzten die Grabungen nach Mineralien und Metallen fort und so zog sich der Bergbau im Schwarzwald durch die Jahrtausende. Im Mittelalter fand er seinen Höhepunkt, als der Erzbergbau in vielen Regionen des Schwarzwaldes seine Blütezeit erlebte. Es waren Gruben wie Schauinsland oder die im Kinzigtal, die den Menschen im Schwarzwald den Lebensunterhalt sicherten.

Neben den Bauern waren es so vor allen Dingen die Bergleute, welche die Region am Leben erhielten. Einfach war das Leben im Schwarzwald aufgrund der geographischen Lage nie gewesen. Die Schwarzwälder waren hartes Arbeiten und Entbehrungen gewohnt und die Menschen in dieser Region trotzten klimatischen und infrastrukturellen Schwierigkeiten.

Viele der ehemaligen Gruben und Bergwerke kann der Besucher heute besichtigen und sich selbst ein Bild vom traditionellen Bergbau des Schwarzwaldes machen.