Der Bergbau
im Schwarzwald
Es begann in
der Steinzeit
am Isteiner Klotz bei Kleinkems, 1939 endeckte mann dort einige
Holräume mit Holzkohlenreste und Menschenknochen auch viele
Jaspisbruchstücke.
Daraus schloß man, daß hier im Jungneolithikum, ca.2000
v. Chr., Bergbau auf Jaspis
stattgefunden hatte.
Kelten und Römer
Die Oberrheinebene war von jeher ein bevorzugtes Siedlungsgebiet
für Zahlreiche
Kulturen, man findet immer wieder hinterlassenschaften der Kelten,
Römer
und der Alemannen. Besonders interesant sind dabei die Schlackenfunde.
Sie lassen darauf schließen,
daß bereits die Frühsiedeler Erze verhütten
konnten und daher vermutlich auch Bergbau betrieben.
Silber aus dem Schwarzwald
Der Bergbau auf Silber im Südschwarzwald
begann wohl um das Jahr 1000.
Die erste urkundliche Nennung von Bergwerken im Breisgau erfolgt
1028
in einem Lehensbrief von KonradII an den Bischof von Basel.
Abgebaut wurden hauptsächlich silberhaltige Bleierze.
Ihr Silbergehalt lag zwischen 0,1 und 1%.
Im 15. Jhd. ging jedoch die Blütezeit des mittelalterlichen
Bergbaus
dem Ende zu.
Aber es geht weiter
Nach den Wirren des 30jährigen Krieges
erholte sich der Bergbau im
Südschwarzwald nur langsam. Erst im 18. Jhd. nahmen auf altbadischem
Gebiet einige Gruben den Betrieb wieder auf.
In der Zeit von 1833 - 1839 hat der "Badische Bergwerksverein"
rd. 1,5 to Silber produziert.
Flußspatbergbau
Zu beginn der 20er Jahre nahmen die ersten Flußspatgruben
im Revier von Wieden den Betrieb auf.
Dazu gehörten z.B.:
Teufelsgrund im Münstertal, bis 1958
Finstergrund in Wieden, bis 1974
und einige andere, wie z.B. die Grube Clara in Oberwolfach die
bis heute noch
den begehrten Rohstoff, Fluß- und Schwerspat aus den tiefen
des Berges
fördert.
Auch zahlreiche Besucherbergwerke sorgen dafür das der alte
Bergmannsgruß
"GLÜCK AUF" im Schwarzwald wohl nie verstummen
wird.